Ilmenau ist das, was du daraus machst

Thüringer Gesetz zur Vorbereitung der Neustrukturierung der Thüringer Polizei beschlossen

Der Thüringer Landtag hat heute das Thüringer Gesetz zur Vorbereitung der Neustrukturierung der Polizei abschließend beraten und beschlossen. Nunmehr kann das Projekt zur Optimierung der Polizeistruktur „OPTOPOL“ die Phase „Durchführung der Umorganisation der Thüringer Polizei“ unmittelbar vorbereiten.

 

Innenminister Dr. Karl Heinz Gasser: "Heute ist ein guter Tag für die Thüringer Polizei. Mit der Neustrukturierung der Thüringer Polizei werden die Führungsebenen der Polizei gestrafft und die Basisdienststellen erheblich gestärkt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Thüringer Polizei werden von administrativen Aufgaben entlastet und die operative Basis gestärkt."

 

Die wesentlichen geplanten Änderungen in der Thüringer Polizeiorganisation sind:

- Neustrukturierung mit vier Polizeidirektionen an den Standorten Erfurt, Gera, Nordhausen und Suhl

- Personelle Stärkung der Verkehrspolizei- und der Polizeiinspektionen

- Umstrukturierung der Abteilung Polizei im Innenministerium einschließlich der Errichtung eines kooperativen Landeseinsatzstabes

- Übertragung der Aufgaben des Thüringer Polizeiverwaltungsamtes an andere Behörden und Einrichtungen

- Einführung einer belastungsorientierten Personalverteilung und –berechnung, in der die tatsächliche Arbeitsbelastung sowie territoriale und demografische Besonderheiten berücksichtigt werden.

 

Quelle: Thüringer Innenministerium - www.thueringen.de/de/tim/aktuell/presse/31144/uindex.html (27.02.08)

Ilmenau will mehr für Radfahrer tun

ILMENAU (am). Mit den Routen an Gera und Ilm sowie hinauf zum Rennsteig treffen mittlerweile drei überregional bedeutsame Radwege in Ilmenau zusammen, hinzu kommen dutzende Studenten in der Innenstadt - das verpflichtet. In den nächsten Jahren soll die Infrastruktur für Radfahrer in Ilmenau deutlich aufpoliert werden. Der Ausbau der Infrastruktur für den Fahrradverkehr in Ilmenau hat tüchtig an Fahrt gewonnen: Gestern Abend wurde in einer Doppelsitzung von Bau- und Vergabe- sowie dem Wirtschafts- und Verkehrsausschuss ein umfassendes Konzept für die nächsten Jahre vorgestellt. Schwerpunkte sind dabei die konfliktfreie Führung der touristisch überregional bedeutsamen Radwege, die Anbindung der Ortsteile und ein möglichst reibungsloser Verkehr zwischen Innenstadt und Campus. Während der durch die geplante Fuß- und Radbrücke über das Bahnhofsgelände in greifbare Nähe gerückt ist, werde im Stadtgebiet ein zum Teil "erheblicher Aufwand" dafür nötig sein, schätzte Wirtschaftsausschussvorsitzender Michael Fischer (CDU) ein. Defizite zeigte Dr. Klaus Ahner vom Ingenieurbüro "Verkehr 2000" vor allem im Bereich des Anschlusses der Lindenstraße an die Überführung am Tannewehr und weiter Richtung Waldstraße auf. Konflikte seien auch im Bereich der Erfurter Straße gen Ilmenau-Roda und beim Zusammentreffen der Bundesstraßen 4 und 87 vorhanden. Er riet zudem zur Berufung eines Beauftragten der Stadt für Angelegenheiten des Radwegenetzes.Die Ausschussmitglieder äußerten sich gestern wohlwollend zu dem Konzept. "Was lange währt, wird endlich gut", bemerkte Helmut Krause (Bürgerbündnis) und riet zu kurzfristigen Entscheidungen mit Blick auf den zweiten Bauabschnitt in der Schwanitzstraße. Johannes Höfert vermisste Aussagen zur entgegengesetzten Befahrbarkeit der Marktstraße. Laut Bauamtsleiter Uwe Wolf könnte das Konzept bereits in diesem Frühjahr vom Stadtrat beschlossen werden.

 

Quelle: Thüringer Allgemeine 25.02.2008 (Onlineausgabe, Ilmenau)

Ilmenauer Oberbürgermeister malt tiefschwarz

Der für seine Visionen bekannte Ilmenauer Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber versuchte sich im Stadtrat am Donnerstag mal an einer Horrorversion des Genres. Kurzfassung: Die Einstellung von Arbeitslosen über das Kommunalkombi-Modell gefährdet die Zukunft der Stadt Ilmenau.

 

ILMENAU (thb). Sollte es tatsächlich so schlecht um Ilmenau stehen? Manch Stadtrat selbst aus den Reihen der CDU traute am Donnerstagabend seinen Ohren nicht, als OB Seeber auf eine Frage der Links-Abgeordneten Christine Spira antwortete. Die wollte lediglich ergänzend zu einer ersten Anfrage wissen, ob es eine Bedarfs- und Kostenplanung für dieses Instrument des zweiten Arbeitsmarktes gebe. Die Einführung der Kommunalkombi, so war der Horrorvision Seebers zu entnehmen, führt die Stadt direkt in den Untergang. "Dieses Modell geht mit einer wesentlichen Erhöhung des Lohn- und Gehaltsfonds einher. Das wiederum geht zu Lasten des Vermögenshaushaltes, der zum Teil durch Mitarbeiter unseres Hauses abgearbeitet wird, vielmehr aber noch durch die Wirtschaft der Stadt und der Region", erklärte der Oberbürgermeister und setzte wortgewaltig nach, dass eine Reduzierung des Investitionshaushaltes (für 2008 etwa neun Millionen Euro) eine verminderte Leistungsfähigkeit zur Folge habe, den Universitätsstandort Ilmenau gefährde und letztlich in den Ruin führe. Linke-Fraktionschef Klaus Leuner erwiderte, dass das ja wohl sehr schwarz gemalt sei - es müsse doch erst einmal darum gehen, grundsätzlich zu klären, ob die Anwendung des Kombimodells möglich sei. Das räumte dann auch Gerd-Michael Seeber ein, allerdings sei es schwer, solche Stellen passend zu besetzen.

 

Quelle: Thüringer Allgemeine 22.02.2008 (Onlineausgabe, Ilmenau)

Der richtige Köder

Problematik Studenten und Hauptwohnsitz: Die anvisierten 2000 Anmeldungen nicht erreicht. Weiter lesen ...

 

Quelle: Thüringer Allgemeine 06.02.2008

Seilbahn auf den Kickelhahn

Aktuell heiß diskutiert: Soll es eine Seilbahn auf den Kickelhahn geben?

Schon sind 50.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie im Haushalt vorgesehen (s. Freies Wort)

 

Und da fragt man sich vielleicht wie fett es Ilmenau eigentlich hat? Ob es nicht vielleicht innovativere Ideen gibt um mehr Touristen anzulocken? Ob man nicht vielleicht besser in vorhandenes Potenzial investieren sollte, z.B. indem man Ilmenau als Mountainbiking-Gebiet fördert? Ob Esel, wie z.B. bei der Wartburg, nicht eigentlich viel attraktiver, günstiger und nachhaltiger sind als die 165. Seilbahn in Deutschland? Oder das eine Seilbahn genau das richtige ist, was Ilmenau braucht, um die Stadt attraktiver zu machen. Der Erfolg der neuen Eishalle hat es schließlich vorgemacht.

 

Was denkt ihr? Braucht Ilmenau eine Seilbahn auf den Kickelhahn?

 

Nachtrag 24.01.2008: Auf dem Neujahrsempfang bezeichnet OB Seeber die Kritiker der Seilbahn, insbesondere den Stadtrat, als konservativ, kleinkariert und fortschrittsfeindlich (s. Thüringer Allgemeine).

Protokoll der letzten Sitzung

Protokoll der letzten Sitzung

Bürgerhaushalt

Habt Ihr neue Ideen für Euren Studienstandort? Dann informiert Euch hier, um Eure Ideen möglich zu machen.

Bürgerhaushalt

StuBra

Der Studierendenbeirat vertritt die Interessen der Studierenden gegenüber der Stadt Ilmenau Opens internal link in current window[mehr]

StuBra