Ilmenau ist das, was du daraus machst

Ringen um Ilmenauer Hauptwohnsitze

"Das Werben des Studierendenbeirats der Technischen Universität Ilmenau für Hauptwohnsitze zeigt offenbar Wirkung: Inzwischen haben 1862 Studenten Ilmenau als feste Adresse in ihrem Personalausweis stehen. Im Jahr 2000 waren es noch 488, erklärte Hauptamtsleiter Reinhard Mahlendorf. Die Zahl stieg stetig an, bis sie im Jahr 2009 bei 1628 lag und derzeit ihren Höchststand erreicht hat.

Ilmenau. Nun aber stagniert die Entwicklung, »es ist ein harter Kampf«, berichtet der Hauptamtsleiter von den Bemühungen der Stadt und des Studierendenbeirats, mehr Besucher der Bildungseinrichtung von einem Hauptwohnsitz in Ilmenau zu überzeugen. 138 junge Leute fehlen noch bis zu der vom Stadtrat festgesetzten Grenze von 2000. Ist diese Zahl erreicht, soll der Zuschuss der Stadt von derzeit 80 Euro pro Semester auf 100 Euro erhöht werden.

Doch schon jetzt liegt Ilmenau hinsichtlich der Zuschüsse thüringenweit auf Platz 1. Eine Zweitwohnsitzsteuer, wie sie in anderen Universitätsstädten erhoben wird, gibt es hier nicht. Dennoch schlug Norbert Zeike (Bürgerbündnis) in der Hauptausschusssitzung vergangene Woche vor, die Bemühungen des Studierendenbeirats zu honorieren und die Grenze auf 1800 fest angemeldete Studenten zu senken. Das aber lehnte Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber mit Blick auf den Vergleich mit Erfurt, Weimar oder Jena ab. »Wir stehen doch ganz gut da«, sagte er. Das Interesse der Stadt an mehr Hauptwohnsitzen ist nicht zuletzt wirtschaftlicher Natur: Die Schlüsselzuweisungen vom Land Thüringen an die Kommunen werden auf Grundlage der Einwohnerzahlen ausgereicht. Je mehr Bürger in einer Gemeinde wohnen, desto mehr Zuschüsse gibt es."

 

Quelle: Thüringer Allgemeine; 08.02.2012; Arne Martius

Ilmenau bei Nacht

Am 14.01. veranstaltete der StuBra eine Stadtführung der besonderen Art.

Jährlich kommen viele Touristen nach Ilmenau und bewundern die Stadt und ihre Historie. Auch für die Ilmenauer Studierenden gab es noch einiges zu sehen.

Am Abend erkundeten wir mit Fackeln die Ilmenauer Innenstadt. Es war eine wunderbare Atmosphäre. Auf dem Weg erfuhren wir viel Neues - über die Stadt, Goethe und anderes. Geleitet vom Stadtführer Herr Schmied erlebten wir unseren Studienort einmal anders.

Mit ca. 25 Personen wanderten wir durch die dunklen Gassen von Ilmenau.  Umringt von Denkmälern, Kunst und geschichtsträchtigen Gebäuden reisten wir in eine Zeit bis ins 13. Jahrhundert zurück.

Gestartet sind wir am Rathaus. Über den Hennenbrunnen besuchten wir die St. Jakobus-Kirche bei Nacht und lauschten den Anekdoten über Goethe.

Weiter die Fußgängerzone entlang bis zur Thermometersäule am Wetzlaer Platz. Die Tierbilder in den Säulengiebeln symbolisieren die Tageszeiten und damit die Himmelsrichtungen: der Hahn den Morgen, das Bienenvolk den Mittag, die Fledermaus den Abend und die Eule die Nacht.

Und die Fußgängerzone zurück, entlang am Ziegenbrunnen bis zum Kino Linden Lichtspiele.

Es war ein sehr schöner Abend, mit viel Wissenwertem.

Vielen Dank noch einmal an den Stadtführer und an die Gruppe!

Einmaliger Aktionsstand von Studierenden auf dem Ilmenauer Wochenmarkt

Wie aus Lianen und Pilzen des Thüringer Waldes Herbstgestecke werden

 

In den Gestecken aus Blüten, Pilzen und Ästen steckt sehr viel Liebe und Arbeit. In einer Woche schaffen es die zwei Studentinnen von der Universität Jena und der TU Ilmenau gerade einmal so viele Gestecke herzustellen, dass es für einen kleinen Verkaufsstand auf dem Ilmenauer Markt reicht.

 

 

 

Während den Renovierungsarbeiten in einer Wohnung kamen die beiden Studierenden Riccarda Maier (23) und Mareen Bareuther (25) auf die Idee, einen Raum mit selbstgemachten Gestecken zu dekorieren. Die Arbeiten waren so gut, dass sie anschließende von vielen Gästen gefragt wurden, wo man diese tollen Herbstgestecke kaufen könnte.

Dies nahmen die beiden begeisterten Dekorateurinnen nun zum Anlass, ihre Tischkränze, Herbstgestecke und Erntedankschmuckstücke auf dem Ilmenauer Wochenmarkt am Freitag den 02. Oktober 2009 zu verkaufen. Es freute sie, dass die Stadt Ilmenau ihnen schnell und sogar kostenlos eine Standfläche zur Verfügung stellte, auf dem sie von 09:00 bis 15:00 Uhr ihre Arbeit präsentieren und verkaufen können.

 

Obwohl die beiden Studentinnen weit voneinander entfernt wohnen, haben sie sich in Ilmenau getroffen um die verwendeten Pilze, Äste und Früchte an den hiesigen Waldwegen zu sammeln. „Die Kränze sind alle naturbelassen und zeigen auch die Vielfalt der ansässigen Pflanzen des Waldes. Essen sollte man sie aber nicht!“, warnt Riccarda Maier während sie im eignen Garten die passenden Pilse für die Kränze sortiert. Ihre Freundin und sie sind Hobbygärtnerinnen mit einem Händchen fürs Binden. „Wir stellen alles selbst her und freuen uns, wenn es den Leuten gefällt.“

Sollten nach dem Wochenmarkt noch Gestecke übrig bleiben, wollen die beiden Studierenden diese kostenlos den Ilmenauern Altenheime anbieten. „Es ist uns eine Freude, anderen eine Freude zu machen!“, sagt Riccarda, „Die Gestecke gefallen uns sehr und es wäre schade, wenn wir sie nach dem Tag wegwerfen müssten.“

 

Für Interessierte und andere Hobbybastler bieten Riccarda und Mareen an ihrem Aktionsstand, neben dem Verkauf und der Ausstellung, Vorführungen und Workshops an, wo jeder sehen kann, wie solche Gestecke hergestellt werden. Wer Spaß daran hat, kann es vor Ort selbst ausprobieren und sein eigenes Gesteck mit nach Hause nehmen.

Für alle, die an diesem Wochenende leider nicht können: Die beiden werden nach schon bald wieder auf dem Ilmenauer Markt zu sehen sein. Der im letzten Jahr gestartete und ebenfalls von Studierenden betriebene Weihnachtsmarktstand „Das Glühstübchen“ konnte das kreative Team exklusiv als Standdekorateure buchen. „Wir freuen uns darüber, einen ganzen Weihnachtsmarktstand zu dekorieren und haben schon erste Ideen, wie wir die weihnachtliche Atmosphäre umsetzen werden. Natürlich bieten wir auch dort Weihnachtsgestecke und Dekorationsmaterialien von uns an und stehen für Fragen zur Verfügung“, so Mareen.

 

Christoph Jörg verabschiedet

Am 12. August 2009 hat der Studentenbeirat der Stadt Ilmenau sein längstes aktives Mitglied verabschieden müssen. Christoph Jörg, Mitbegründer und langjähriges Mitglied des Stubra beendet erfolgreich sein Studium zum kommenden Wintersemester und zieht nun näher an seine Arbeitsstelle in Ingolstadt. Der Studentenbeirat der Stadt Ilmenau nahm dies zum Anlass um ihm alles Gute und ein kleines Geschenk zur Erinnerung mit auf den Weg zu geben.

 

 

 

Während seiner letzten Sitzung sprach Christoph stolz von den Ergebnissen und Veränderungen des Stubra in den vergangen drei Jahren. „Wir haben es weit geschafft“, sagte er und erinnerte sich an die erste konstituierende Sitzung am 06.06.06 und die Bestätigung der Satzung am 15.06.06. Seitdem hat sich wirklich viel getan; doch trotzdem stehen dem Studentenbeirat schwarze Tage bevor wenn sich nicht mehr Studierende für Kommunalpolitik und ihren Studienort Ilmenau interessieren und sich dafür engagieren. Zwar ist die Mitgliedszahl von fünf Personen in den letzten Jahren relativ konstant geblieben, jedoch sind die meisten davon mittlerweile „alte Hasen“.

 

Christoph bedauerte es, dass er nun gezwungen ist aufzuhören und wegzuziehen, möchte dem Studentenbeirat jedoch weiterhin beratend zur Seite stehen.

Während seiner Mitgliedschaft zu Beginn hat Christoph maßgeblich das Projekt „Semesterzuschuss“ betreut und dazu beigetragen, dass der Stubra in den Parteien und Gremien des Stadtrats bekannt und angenommen wird. Eines seiner Hauptziele war die Bekanntmachung des Stubra unter den Studenten sowie die Mitgliederakquise. Mit dazu beigetragen hat u.a. die Konzipierung und Erstellung der ersten Internetpräsenz, die erste große Umfrage und die jeweils nötige Motivations- und Koordinationsarbeit, die er als Vorsitzender geleitet hat.

 

Zu heute hat sich an den Schwerpunkten wenig geändert. Die zweite Internetpräsenz, die dritte große Umfrage und die Akquirierung neuer Mitglieder sind immer noch die Schwerpunkte im Tagesgeschäft. “Damals war nur alles noch ein bisschen neuartiger, unetablierter, unerfahrener“, sagt Christoph.

 

 

Wir bedanken uns bei dir für deinen Einsatz und das Stehvermögen während der Gründung des Studentenbeirats und wünschen dir weiterhin alles erdenklich Gute und viel Erfolg für die Zukunft.

 

Der Studentenbeirat der Stadt Ilmenau

Ilmenau, den 13. August 2009

 

Unterstützung aller Vereine durch die Stadt Ilmenau

Jedes Jahr suchen diverse Vereine Unterstützung bei der Stadt Ilmenau. Sei es durch die Arbeit des Bauamts, Informationen für die Durchführung eines Festes, finanzielle Hilfen etc.

In der Regel sind diese Aktionen sehr kurzfristig, wenn nicht sogar spontan. Folgend möchten wir dich daher darüber informieren, was du bei deinen Anfragen beachten solltest.

 

1. Anfragen zu den diversen Ämtern (eine Übersicht samt E-Mailadressen findest du hier: www.ilmenau.de/svi_email.htm) richte bitte direkt an die jeweiligen Ansprechpartner und beachte die Öffnungszeiten.

 

2. Bitte reiche stets eine Kopie oder mind. einen Hinweis mit kurzer Beschreibung beim Studentenbeirat ein. Wir werden in den meisten Fällen zu euren Vorhaben noch einmal befragt und können diese nur unterstützen wenn wir darüber Bescheid wissen!

 

3. Anträge auf finanzielle Unterstützung sind mind. ein Jahr im Voraus (vor Ende des vorherigen Jahres) schriftlich und mit Begründung/Rechtfertigung bei der Stadtverwaltung einzureichen. Hinweise dazu haben wir auf folgender Seite für dich bereitgestellt: Unterstützung und Hilfe

 

Für eine Reihe an Formularen hat die Stadt Ilmenau Vorlagen online zur Verfügung gestellt: www.ilmenau.de/Formulare/formulare.htm

 

Um dir die Arbeit soweit es geht zu vereinfachen, lass uns bitte deinen geschätzten Finanzplan für deine Veranstaltungen in 2010 (!) zukommen. Darin sollte enthalten sein:

 

- Name und Beschreibung der Veranstaltung oder des zu unterstützenden Projektes

- Eine kurze Begründung, warum die Stadt Ilmenau dich unterstützen sollte

- Ein ungefährer finanzieller Wert, den du dir als Zuschuss durch die Stadt Ilmenau vorstellst und wofür dieser eingesetzt werden soll

 

Anschließend werden wir dies (ggfs. auch gemeinsam) der Stadt vortragen und uns dafür einsetzen. Wir bitten um deine Einsendung bis zum 01.10.2009, sodass diese Mittel noch für das kommende Jahr berücksichtigt und zurückgestellt werden können.

 

Buch über 20 Jahre Stadtentwicklung

Die Stadt Ilmenau feiert in diesem Jahr 20 Jahre Stadtentwicklungsplanung. In diesem Rahmen soll zur Weihnachtszeit ein Buch erscheinen, welches auf die vergangenen 20 Jahre zurückblicken soll. Ein bedeutendes und umfangreiches Kapitel widmet sich dabei ganz der TU Ilmenau, dem Campus und dem studentischen Leben. Unter dem Titel "Studieren und forschen in Ilmenau" wurde der Studentenbeirat damit beauftrag einen mehrseitigen Artikel zum Thema "studentisches Leben in Ilmenau" zu verfassen. Der Artikel samt Fotos muss zum 15. August 2009 eingereicht werden.

 

Da der Studentenbeirat zu einen der jüngsten Gremien an der TU llmenau zählt, sind wir auf eure Unterstützung und Mithilfe bei diesem Projekt angewiesen! Schaut in eure eigenen Reihen und schickt uns eure Chronik, bzw. Sicht auf die vergangenen 20 Jahre zu. In den Texten soll in erster Linie herauskommen, was das studentische Leben in Ilmenau ausmacht, was besonders und schön ist sowie natürlich was die letzten 20 Jahre alles passiert ist. Hebt eure Projekte hervor, zeigt, dass ihr aktiv zum Fortschritt des studentischen Lebens beigetragen habt. Emotionen und persönliche Eindrücke sind ebenfalls willkommen.

 

Ilmenau ist immer noch einer der aktivsten Studentenstädte in Deutschland. Die Möglichkeiten sein Studentendasein durch ehrenamtliche Tätigkeiten und das Mitwirken in Vereinen zu bereichern sind sehr vielfältig. Wir erwarten eure Schreiben, möglichst großzügig bebildert, bis zum Ende des Monats. Für Rückfragen stehen wir euch jederzeit zur Verfügung.

 

Kontakt per E-Mail: studentenbeirat@ilmenau.de

Kontakt allg.: Onlineseite

 

 

Auswertung der Studentenzuschussanträge für 2009

Liebe Studierende der TU Ilmenau,

der Beantragungszeitraum für den Studentenzuschuss 2009 endete am 31. Januar 2009. Pünktlich zum 31. März haben dann alle, die den Antrag schriftlich oder über das Onlineformular gestellt haben, 80 Euro auf ihr Konto überwiesen bekommen. Wir bedanken uns bei allen Antragsstellern und der Stadt Ilmenau für die Zusatzleistungen.

 

Leider konnte die gewünschte Anzahl von 2000 Anträgen in diesem Jahr nicht erreicht werden, sodass wir bei der Auszahlung leider auf zusätzliche 20 Euro verzichten mussten.

Insgesamt wurden 1621 Anträge gestellt. Davon 1163 schriftlich und ab dem 23.01. noch 458 über das neue Onlineformular. Dies ist ein enormer Erfolg für das neue Antragsverfahren, wurden doch weit über ein Drittel der Anträge in der letzten Woche durch die Onlinelösung gewonnen. Für den Studentenzuschuss ist dies der Anlass in den kommenden Jahren verstärkt auf das Onlineformular zu setzen und ggfs. den schriftlichen Antrag ganz zu ersetzen.

 

Die Anzahl der Onlineanträge im Zeitraum bis zur Beantragungsfrist und die in dieser Zeit vom Studentenbeirat durchgeführten Aktionen um auf das neue Verfahren aufmerksam zu machen.

 

Eine Rücksprache mit der Stadtverwaltung ergab, dass der Onlineantrag dort ebenfalls positiv aufgenommen wird und weiterentwickelt werden soll. Für die Mitarbeiter steht die gewonnen Zeit durch den Wegfall des Abtippens und der Korrekturen, sowie die Einsparungen an Personal- und Papierkosten im Vordergrund. Gemeinsam sind wir der Meinung, dass die durch das Verfahren gewonnen Erfahrungen nun für die Weiterentwicklung eingesetzt werden. Für die Umsetzung zeichnet sich weiterhin das Rechenzentrum der TU Ilmenau verantwortlich.

 

Folgende Probleme wurden erkannt und sollen für 2010 behoben werden:

- Bankverbindungen ins EU-Ausland werden durch das Einbinden der optionalen Felder für IBAN und BIC ermöglicht.

- Das Onlineformular startet schon am 01. Oktober.

- Die Anmeldung soll auch an den Thoska-Terminals ermöglicht werden.

- Nach der Antragsstellung erhält jeder eine Rückmeldung per E-Mail.

- u.v.m.

 

Den Mitarbeiter des Rechenzentrums der TU Ilmenau sei an dieser Stelle ein herzlicher Dank für die umfangreiche Arbeit und die Geduld gegeben.

 

Wichtiger jedoch als jede funktionierende Technik und die Einhaltung diverser Formalien, ist der Wunsch und das Interesse der Studierenden an einem Studentenzuschuss. Aus den aktuellen Zahlen der TU Ilmenau geht hervor, dass derzeit 6025 Studierende in Ilmenau immatrikuliert sind. Ein Großteil dieser wird mit Hauptwohnsitz in Ilmenau gemeldet sein, aber nur etwas mehr als ein Viertel dieser stellen den Antrag auf Studentenzuschuss. Hier sehen wir weiterhin Handlungsbedarf.

Aus diesem Grund möchten wir uns auch im kommenden Jahr nicht auf den bisherigen Erfolgen ausruhen, sondern erneut eine Erhöhung des Studentenzuschusses auf 100 Euro verfolgen.

 

Euer Studentenbeirat

Bürgerhaushalt

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StuBra

Der Studierendenbeirat vertritt die Interessen der Studierenden gegenüber der Stadt Ilmenau Opens internal link in current window[mehr]

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